Das Neue Dorf

VIELFALT LEBEN, LOKAL PRODUZIEREN, MIT NATUR UND NACHBARN KOOPERIEREN

Ein Buch von Ralf Otterpohl

Mit mindestens 150 Leuten einen Bauernhof umgestalten zu 100 Minifarmen, vielen weiteren Kleinbetrieben und vielen weiteren Tätigkeiten. Statt Vollzeit eine Sache machen zu können, alle die wollen 2 oder 3 Tätigkeiten abwechslungsreich kombinieren. Dabei wird Humus aufgebaut – damit werden die Lebensmittelproduktion auch für die Stadt und die Grundwassererneuerung verbessert. Durch Pfanzenvielfalt und die Permakultur-Prinzipien wird eine gute Produktivität erreicht. Die Vorteile von Stadt und Land können kombiniert werden.

Das Buch „Das Neue Dorf“ ist Anfang August 2017 bei Oekom erschienen.

RALF OTTERPOHL

 

Leseprobe und einen kurzen Infofilm, 3:57

Das Neue Dorf – YouTube

Neues-Dorf GmbH

structure for eco-friendly living

Die Neues-Dorf GmbH ist ein Unternehmen, das in einem bio-sozialen Projekt eine neue Siedlungsform umsetzt: Mehrgenerationen-wohnen, arbeiten und leben wird mit ökologischem Garten- und Landbau verbunden. Die geplanten nationalen und internationalen Projekte werden in einer Kooperative miteinander verknüpft.

Das Konzept

Das Konzept Neues-Dorf funktioniert quasi als ein auf mehrere Einheiten aufgeteilter Bauernhof, auf dem mehrere Familien oder Einzelpersonen individuelle Häuser bewohnen und gemeinschaftlich nachhaltig ökologischen Gartenbau betreiben, bzw. betreiben lassen. Dabei hat die Verbesserung der Bodenqualität eine hohe Priorität.

Die Bearbeitung des Bodens findet unter der Aufsicht eines Fachberaters statt. Dieser arbeitet eng mit der Hochschule Osnabrück (Agrarökologie) und den beteiligten Instituten der Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) zusammen. Eines der Fundamente der Bodenbearbeitung ist der Einsatz eigens entwickelter ökologischer Boden-Verbesserungssubstrate. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Ecosus GmbH, speziell für Neues-Dorf entwickelt.

Die erzeugten landwirtschaftlichen Produkte sind sowohl für den eigenen Bedarf, als auch für den Verkauf vorgesehen. Der Verkauf wird durch eine noch zu gründende Kooperation oder in Zusammenarbeit mit der Regionalwert AG (regionalwert-hamburg.de) organisiert. Darüber hinaus ist auch ein Restaurant, im Konzept vorgesehen. Gegebenenfalls wird hier auch eine Versorgung der Senioren gewährleistet.

Das Mehrgenerationen-wohnen wird durch den Bau von 7 Senioren–Häusern pro Neues-Dorf realisiert. Diese Häuser werden so ausgestattet, dass Menschen egal mit welche Schwächen und/oder Handikaps, hier wohnen können. Die Betreuung wird in Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheits- und Pflegeeinrichtung wie Caritas oder Diakonie angeboten.

Eine soziale und infra-strukturelle Einbindung der jeweiligen Projekte in Gemeinden, Städten oder Kreisen, ist selbstverständlich. Dies gilt auch und besonders für die Versorgung mit alternativen Energien, einem weiteren Grundpfeiler des Konzeptes Neues-Dorf.

Neben ökologischer Landwirtschaft, Mehrgenerationen-Wohnen, Restaurant, Infrastruktur und erneuerbarer Energie bietet Neues-Dorf noch weitere Ausbaumöglichkeiten wie artgerechte Tierhaltung, Car-Sharing, Gemeinschaftsraum, KiTa, Kinder-Biohof und Repaircafé®. Für die Bewohner werden darüber hinaus Hypotheken für die Wohnhäuser durch eine nachhaltige, umweltfreundliche Bank wie z.B. Bunq Bank, GLS Bank, Triodos Bank oder ASN Bank organisiert.

Zielgruppe

Das Konzept Neues-Dorf steht allen Zielgruppen offen. Eine Verbundenheit mit der ökologischen Gedankenwelt und Freude an nachhaltigem Gartenbau ist aber natürlich eine Grundvoraussetzung.

Internationale Erweiterung

Für die Erweiterung dieses Konzeptes in anderen Ländern arbeitet die Neues-Dorf GmbH an einer Kooperation mit einer international operierenden Management Consultancy Company. Die Zusammenarbeit hoffen wir in Kürze veröffentlichen zu können.

unter: http://neuesdorf.com

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Comment

  • Jörg Beger

    19. September 2017 at 10:35

    Danke! Eine wertvolle Recherche.

  • Jörg Beger

    20. September 2017 at 10:15

    Blick in die Zukunft: Zu Beginn des Vortrags von Christine Hubenthal im Februar 2015 beim Forum Pro Schwarzwaldbauern wurden die zahlreichen Besucher in die Zukunft geführt…

    Im Jahr 2099 bereitet sich St. Georgen im Schwarzwald vor, das Ende des Milleniums zu feiern. Die Wirtschaft ist nicht mehr auf den maximalen Profit Einzelner ausgerichtet, sondern auf eine bedarfsgerechte Versorgung von vielen. Die Sicherung der Lebensgrundlagen steht an oberster Stelle der politischen Agenda. Aufgrund klimatischer und weiterer politischen Ereignisse haben sich die Bewohner in kleinen Gemeinschaften organisiert und leben in Dörfern oder mittelgroßen Städten. In der neu gewonnenen Lebendigkeit kooperieren Bäuerinnen und Bauern mit den Stadtbewohnern. Es gibt Vollzeit-, Teilzeit- und Freizeitbauern, die sich gegenseitig in ihrer Arbeit austauschen. Ihre ökologischen Anbaumethoden entwickeln sich ständig weiter und die Verantwortung für die Produktion der Lebensmittel wird inzwischen kollektiv getragen.

    http://ttfreiburg.de/2017/07/vordenken-ueben-zukunftsfaehige-landwirtschaft/

  • Jörg Beger

    29. November 2017 at 21:49

    Vortrag DAS NEUE DORF, Prof. Dr. Ralf Otterpohl in Chemnitz 2017

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