Tag des kleinbäuerlichen Widerstands 17. April

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Am 17. April 1996 protestierten 1.500 Bäuerinnen und Bauern der Bewegung der landlosen Landarbeiter*innen (MST) in Brasilien. Sie besetzten und blockierten eine Autobahn bei Eldorado dos Carajás im Amazonas mit der Absicht zugunsten einer solidarischen Agrarreform Druck auf die Regierungen auszuüben. Der Ort im Bundesstaat Pará erlangte durch die staatliche Niederschlagung des Protestes traurige Berühmtheit und wurde zum globalen Aktionstag der kleinbäuerlichen Kämpfe des Netzwerks Vía Campesina. 19 Menschen wurden an diesem Tag von der Militärpolizei getötet und 69 zum Teil schwerverletzt – drei von ihnen erlagen später ihren Verletzungen. Die eingesetzten Militärpolizisten feuerten Tränengas und scharfe Munition aus Maschinengewehren auf die Demonstrant*innen und setzten damit das Interesse der Großgrundbesitzer und herrschenden Kapitalist*innen durch.

 

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