AgriKultur regional fördern

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Für uns hat die Landwirtschaft einen über die reine Produktion von Nahrungsmitteln hinausgehenden Wert: Sie betrifft uns alltäglich und gestaltet unsere Gesellschaft.

 

Die engetragene Vereinigung „Agrikultur e.V.“ versteht sich als Plattform für eine sozialökologische und -ökonomische Transformation unserer Gesellschaft.

Der Name ist Programm: Landwirtschaft ist Kultur und soll als solche gewertschätzt und weiterentwickelt werden. Daher setzen wir uns ein für einen Wandel in unserer Produktions- und Konsumkultur von Nahrungsmitteln, hin zu regional, ökologisch, klimafreundlich, fair und kleinbäuerlich produzierten Produkten, im ländlichen Raum, sowie in unseren Städten.

Mit der AgriKultur Reihe, den AgriKultur Wochen und dem AgriKultur Festival fördern wir den Austausch und die Vernetzung zwischen den vielfältigen Akteur*innen in Freiburg und Region, sowie die Kommunikation über und die Entwicklung von gemeinsamen Aufgaben für Produzent*innen und Konsument*innen. Hierdurch möchte der AgriKultur e.V. ausdrücklich Gelegenheiten der Begegnung zwischen verschiedenen Generationen und sozialen Gruppen schaffen, mit der Absicht einen besseren Informationsaustausch und größere Handlungsspielräume zu gestalten.

 

AgriKultur statt industrielle Landwirschaft

Die Abhängigkeit der Landwirtschaft von fossilen Energiequellen und Agrochemie führt zu Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung, Artensterben, Schwund der Böden und sozialer Exklusion. Dies geschieht weltweit, ebenso wie in unserem direkten Lebensumfeld.

Sie gefährdet unsere Ernährungssouveränität.

Daher müssen wir insbesondere im Bereich der Lebensmittelproduktion Vorbilder für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitmenschen, unserer Umwelt und den begrenzten Ressourcen schaffen.

 

AgriKultur braucht Beteiligung

Um der nachhaltigen sozialökologischen und -ökonomischen Umwandlung eine realistische Chance einzuräumen bedarf es der Etablierung von Möglichkeiten nicht nachhaltiges (boden-, luft-, wasser-, biodiversitätzerstörendes) Handeln, in unserem Kontext in der Landwirtschaft zu erschweren bzw. sozialökologische und -ökonomische Landwirtschaft zu fördern.

In einem gesellschaftlichen Diskurs muss nach geeigneten Möglichkeiten und Instrumenten geforscht werden, um die gesetzten Ziele verfolgen zu können (Bsp. Pestizidfreie Region, Ernährungsräte, CO2-Abgabe, Regionalwährungen, etc.)

Dabei gilt, dass soziale und ökologische Themen und Fragestellungen nicht voneinander getrennt betrachtet und nicht gegeneinander ausgespielt werden. Beides ist verknüpft, auf lokaler sowie auf globaler Ebene.

Wir sind der Auffassung, dass in der sozialökologischen und -ökonomischen Transformation unserer Gesellschaft unsere Städte eine wichtige Rolle spielen. Die Urbanisierung der Weltbevölkerung stellt uns vor Herausforderungen. In unseren Städten müssen Innovationen stattfinden und neue Standards gesetzt werden. In ihnen müssen positive Zugänge zur Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion geschaffen und ein neues und alternatives Konsumverhalten gefördert werden, ebenso wie das Denken und Handeln in nachhaltigen Systemen.

 

Für mehr Lebensqualität durch AgriKultur.

AgriKultur e.V., Freiburg im Juli 2017.

 

Du kannst den AgriKultur e.V. mit einer Spende oder indem du Fördermitglied wirst unterstützen. Mehr Informationen findest du unter hier:

 

info [ät] agrikulturfestival.de

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