„Peak Oil“ – Wie lange reichen Erdöl und Erdgas wirklich?

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Sind Erdöl und Erdgas fossil oder abiotisch ? – Prof. Dr. Werner Kirstein

Nuoviso TV | 29.07.2018 (?)

Erdöl und Erdgas seien ausschließlich das Produkt fossiler Hinterlassenschaften und damit auch endlich. So die allgemein bekannte Theorie. Logische Schlussfolgerung: Der Peak Oil, also der Moment, an dem die Fördermenge zurückgeht, steht unmittelbar bevor. So die allgemeine Proklamation (der Ölindustrie).  

Prof. Dr. Werner Kirstein weist in seinem Vortrag am 6.8.2019 darauf hin, dass der begehrte Rohstoff auch durchaus das Produkt abiotischer – also anorganischer Materie sein kann. Sollte dem so sein, würden die Begehrlichkeiten um den Rohstoff sinken, Kriege um das Öl müssten nicht länger geführt werden.

https://nuoflix.de/quotpeak-oilquot–wie-lange-reichen-erdoel-und-erdgas-wirklich–prof-werner-kirstein

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  • Webautor

    2. Juli 2022 at 22:10

    ASPO DEUTSCHLAND e.V.
    Der britische Geologe Dr. Colin Campbell hat im Jahr 2002 die Association for the Study of Peak Oil and Gas, kurz ASPO, gegründet. Diese Initiative stand Pate bei der Gründung des eingetragenen Vereins ASPO Deutschland, die am 13. Juli 2006 in Ottobrunn stattfand. Der Verein möchte in Deutschland die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema der künftigen Verfügbarkeit von Erdöl und Erdgas lenken.

    http://www.aspo-deutschland.org/p/aspo-deutschland-ev.html

    Schwarz, Jörn: World Energy Outlook 2021. 2021
    http://www.aspo-deutschland.org/dokumente/2021-11-08_WEO_2021_ASPO.pdf

  • Jörg Beger

    2. Juli 2022 at 22:18

    „Kjell Aleklett von der Universität Uppsala ging 2017 in den Ruhestand. Zu diesem Zeitpunkt war ASPO in vielen Nationen, einschließlich der USA, inaktiv geworden. Heute ist nur noch ASPO Frankreich und die ASPO Deutschland aktiv und ASPO Frankreich wächst sogar (mit drei Meetings pro Jahr und einer Website, die weiterhin neue Beiträge veröffentlicht). Es ist klar, dass ASPO (und die Peak-Oil-Debatte im Allgemeinen) um 2010 ihren Peak erreicht haben und die Aktivitäten seitdem rückläufig sind“ (Laherrère / Heinberg, 2018).

    „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle in der Ölindustrie lügen und falsche oder gar keine Daten berichten, mit Ausnahme nur weniger Länder wie Großbritannien und Norwegen, die genaue Fördermengen und Reserven für jedes Ölfeld melden. Aufgrund dieser Datenprobleme ist es auch für Energieanalysten, geschweige denn für die breite Öffentlichkeit, schwierig, aktuelle und zukünftige Trends in der Branche zu verstehen“ (Laherrère / Heinberg, 2018).

    Jean Laherrère, Jean; Heinberg, Richard: Gedanken zur Zukunft der globalen Ölförderung. In: Peak Oil Review vom 26. November 2018.

    http://www.aspo-deutschland.org/dokumente/OelforrderungLaherrere.pdf

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