Filmabend Humus die vergessene Klimachance 7 mal im März

humus-filme-2016In der ersten Märzhälfte zeigen wir mit verschiedenen Freiburger Organisationen und Projekten auf Stadtteilebene den Film „Humus die vergessene Klimachance“ an 6 Orten in Freiburg und 1x in Kirchzarten! Im Anschluss präsentieren sich jeweils Projekte aus dem Stadtteil und der Region

Was geschieht unter unseren Füßen? Weshalb können Böden so riesige CO2-Mengen ein- und ausatmen? Haben wir bisher den vielleicht wichtigsten Klimafaktor übersehen – das Leben in den Böden? In Amazonien haben deutsche Forscher 2000 Jahre alte, extrem fruchtbare Böden entdeckt. Die „Terra-Preta“-Böden wurden von Indigenen  geschaffen. Aber wie? Nahe Kairo entstand mitten im Wüstensand bester Humus. Was ist das Geheimnis des Aufsehen erregenden „Sekem“-Projektes?

Unter anderem Diese Fragen wird der Film beantworten, im Folgenden ein gar nicht so kurzer und dadurch super informativer Trailer als Appetithäppchen und Infos zu den Themen des Films. Die einzelnen Termine finden sich im Kalender!

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In Frankreich wachsen Bäume und Getreide auf den selben Ackerflächen. Liegt hier der Keim für die Landwirtschaft der Zukunft? In der steirischen Ökoregion Kaindorf versucht man auf großen Ackerflächen, Böden durch speziellen Kompost zu verbessern. Was steckt hinter diesem Erfolgsrezept? Landwirte und Forscher suchen überall auf der Welt fieberhaft nach Möglichkeiten für gezielten Humus-Aufbau. Dieser Film begleitet sie dabei.

 

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Wollen wir in der Natur nicht als Schädlinge wirken, müssen wir die entscheidenden Zusammenhänge erkennen: Was bewirken Bodenlebewesen? Was geschieht durch Düngung? Was richten schwere Pflüge an? Und vor allem: Wie entsteht Humus, der CO2 bindet und damit das Klima entlastet? In diesem Film erklären die kompetentesten Boden-Wissenschaftler die wichtigsten Zusammenhänge.

 

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Bis vor kurzem waren Qualitätskriterien für Humus weithin unbekannt. Wir wussten nur, welche Schadstoffe nicht im Boden sein sollten. Bis vor kurzem glaubte man, die Art der Bodenbearbeitung sei für das Weltklima ohne Bedeutung. Ein tragischer Irrtum. Bis vor kurzem meinte man, die Natur mit Physik und
hemie beherrschen zu können. Jetzt schlägt die Natur zurück.

 

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Die dramatischen Zusammenhänge zwischen Bodennutzung und Klimawandel sind bislang kaum bekannt – oder sie werden verschwiegen.Global verursacht die Landwirtschaft durch die intensive, rücksichtslose Bearbeitung von Böden etwa 30 Prozent der gefährlichen Treibhausgas-Emissionen. Aber eben in der Landwirtschaft liegt auch die vergessene Chance für die Rettung des Klimas. Denn neueste Forschungsergebnisse zeigen: gezielter Humusaufbau gewährleistet eine nachhaltige CO2-Bindung.

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Dieser Film führt Sie auf eine Entdeckungsreise rund um die Welt. Er zeigt, was wir von unseren Vorfahren lernen können und wie es vor der eigenen Haustür gelingt, die Zukunft zu gestalten. Er deckt schonungslos die Sünden der Intensiv-Landwirtschaft auf und zeigt, wie engagierte Menschen moderne Lösungen entwickeln.

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Comment

  • Jörg Beger

    14. März 2016 at 23:54

    Ein Zitat aus dem Film-Kapitel Umdenken (in der Landwirtschaft) ist nötig:
    „Ein einziger Organismus kann überhaupt nicht Kreisläufe bewerkstelligen. Und es wird wahrscheinlich in Zukunft die Landwirtschaft lernen müssen sehr viel zu ändern, um im Prinzip die Kreisläufe – die wichtigen – zu steuern. Das heißt also, dass alle diese Funktionen: Energie, Wasser, Lebensmittel, dann die Erhaltung, die Nachhaltigkeit vom Landwirt und vom Flächenbewirtschafter gesteuert werden. Und diese Steuerung – da ist jetzt der Humus und der Boden eine ganz wichtige Komponente – genauso wichtig wie die Pflanze.
    Es kann also im Prinzip alles globalisiert werden – von der Ausbildung und so weiter – nur der bodenständige Flächenbewirtschafter kann nicht globalisiert werden. Seine Produkte müssen an Ort und Stelle gemacht werden und verlustfrei gemacht werden, sonst verlieren wir bei dieser ganzen Tätigkeit unsere Hose und produzieren Wüste!“ (Ripl 2009).
    Professor Dr. Wilhelm Ripl, Landschaftsökologe Technische Universität Berlin in: Humus – Die vergessene Klima-Chance. 2009, Filmzeit 1:10:01-1:11:03.

    Siehe auch:
    Ripl, Wilhelm; Scheer, Hermann: Memorandum zum Klimawandel. Notwendige gesellschaftliche Reformen zur Stabilisierung des Klimas und zur Lösung der Energiefragen. 2007.

    In dem „Memorandum zum Klimawandel“ wird die wichtige Rolle des Wassers für die Klimaprozesse hervorgehoben. Die notwendigen gesellschaftlichen Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung eines intakten lokalen bzw. regionaelen Wasserhaushaltes unterscheiden sich von den derzeitig favorisierten Maßnahmen gegen den Klimawandel aufgrund von Kohlendioxid. In dem Klimamemorandum werden die wissenschaftlichen Grundlagen und die gesellschaftlichen Konsequenzen beschrieben.

    Wasser und Klima
    Noch glauben wir, die drohende Klimakatastrophe mit berechenbaren CO2-Emmissionen hinausschieben zu können. Die »Klimakrise« ist aber auch eine Wasserkrise. Wasser fehlt heute aller Orten und wird an vielen Stellen verschwendet. Der Wald fällt, die Natur verschwindet, der Boden wird zunehmend unfruchtbar. Die Wüsten breiten sich aus, Extremwetter-Ereignisse nehmen zu und mehr Menschen hungern auf der Welt. Wir sind noch weit davon entfernt, die hiermit verbundenen Änderungen im Wasserkreislauf zu verstehen. Jedoch zwingen uns die aus ihnen erwachsenden Katastrophen, die bisher entstandenen Wasser- und Landwirtschaftsprobleme neu zu überdenken.

  • Jörg Beger

    18. März 2016 at 10:05

    Für Interessenten an der Durchführung von weiteren Filmvorführungen:

    Die DVD Humus – Die vergessene Klima-Chance ist bei folgenden Partnern der Filmtage vorhanden und für die jeweiligen Vereinsmitglieder verfügbar:

    Transition Town Freiburg e.V.; Kontakt: joerg.beger ‚ät‘ ttfreiburg.de

    Lebensgarten Dreisamtal e.V.; Kontakt: Christoph Wasser
    http://www.lebensgarten-dreisamtal.de/kontakt/

    Lernort Kunzenhof e.V.; Kontakt: Claudia Kügelgen
    http://www.kunzenhof.de/verein/

    In Deutschland ist die DVD zu beziehen ua. hier:

    http://oekofilm.de/humus.phtml

    Infos zu Filmrechten und Vereinbarung über die Vergabe von Vorführgenehmigungen beim Verein Ökoregion Kaindorf hier:

    http://www.oekoregion-kaindorf.at/index.php/service/bestellservice/humus-film

    Ökoregion Kaindorf

    8224 Kaindorf 15
    Telefon: +43 3334 31426
    Fax: +43 3334 31426-4
    E-Mail: office [at] oekoregion-kaindorf [dot] at

    Bürozeiten:

    Mo.-Fr. 08.30 Uhr – 12.00 Uhr
    bzw. nach Vereinbarung

  • Jörg Beger

    26. April 2016 at 11:46

    Als Mitautorin des Weltagrarberichtes ist Anita Idel den Zusammenhängen von Klimawandel und Weidetieren nachgegangen. Das Ergebnis ist das Buch Die Kuh ist kein Klimakiller. Vor allem von der Autoindustrie, aber auch der Agroindustrie werden die Ursachen des „Klimawandels im Rülpsen der Kühe und dem dabei ausgestoßene Methan gesucht. Methan ist wie CO2 ein Klimagas, wird aber in 9 bis 15 Jahren abgebaut. 296-fach schädlicher als CO2 ist jedoch das Lachgas (N2O), das aus Stickstoffdüngern vor allem von verdichteten Ackerböden an die Luft abgegeben wird. Kühe, die auf der Weide ernährt und auch im Winter mit Konserven von Weiden und Wiesen gefüttert werden sind also keine Klimakiller“, hier:
    http://forumproschwarzwaldbauern.de/page/2/

  • Jörg Beger

    6. Mai 2016 at 22:24

    Nachdem ein neues Klimaschutzabkommen am 12. Dezember 2015 in Paris unterzeichnet worden ist, spricht Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks bei der Bundespressekonferenz über die Ergebnisse des Weltklimagipfels.

  • Jörg Beger

    6. Mai 2016 at 22:24

    Aktuelle Stunde zu den Ergebnissen der Klimakonferenz in Paris mit Reden von Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Barbara Hendricks, Eva Bulling-Schröter (Die Linke), Andreas Jung (CDU/CSU), Anton Hofreiter (B90/Grüne), Matthias Miersch (SPD), Sabine Leidig (Die Linke), Anja Weisgerber (CDU/CSU), Annalena Baerbock (B90/Grüne), Klaus Mindrup (SPD), Thomas Gebhart (CDU/CSU) und Arno Klare (SPD)

  • Jörg Beger

    6. Mai 2016 at 22:28

    Warum sind die Antworten von Regierungen auf die Klimakrise den Herausforderungen systematisch nicht angemessen? Warum haben die UN-Klimaverhandlungen bisher keine nennenswerten Ergebnisse gebracht? Fabian Scheidler, Autor des Buches „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“, spricht über das, was in den Klimaverhandlungen nicht Thema ist: Ein Wirtschaftssystem, das sich auf Chrashkurs mit dem Planeten Erde befindet. Wir brauchen eine teifegreifende Transformation unserer Wirtschaftsweise, weg vom profitorientierten und hin zum gemeinwohlorientierten Wirtschaften, so das Resümee.
    Ausschnitt aus der Eröffnungsveranstaltung der Münchner Hochschultage vom 24.11.2015 in der Hochschule München.
    Die Klimakrise, die Klimakonferenz in Paris und das Ende der Megamaschine – Fabian Scheidler.

  • Jörg Beger

    6. Mai 2016 at 22:30

    Ein Rückblick auf den Klimawandel…
    Bisher gab es 20 UN-Klimakonferenzen. Was ist seit dem 1. Umweltgipfel 1992 in Rio geschehen? Die Chronik stellt in einer knappen halben Stunde kompakt zusammen, was wann besprochen wurde und was sich verändert hat, um der Erderwärmung entgegen zu wirken. Dabei geht er der Frage nach, wie groß die Chancen sind, dass die Staatengemeinschaft es in Paris schafft, sich auf realistische Maßnahmen für das zwei Grad-Ziel und einen globalen Konsens für ein Nachfolge-Abkommen zu Kyoto aus dem Jahr 1997 zu einigen. – Die Entwicklung der bisherigen Klima-Gipfel fasst phoenix-Redakteur David Damschen filmisch zusammen.

  • Jörg Beger

    6. Mai 2016 at 23:00

    Klima-Poker in Paris 2015

    Am 30. November 2015 beginnt die größte und wahrscheinlich wichtigste Konferenz der Menschheitsgeschichte: der 21. UN-Klimagipfel. Hier pokern Staatschefs um ihre Interessen: Wer muss wie viel CO2-Ausstoß reduzieren? Damit die Erderwärmung nicht die 2-Grad-Grenze überschreitet, dürfen auf der Erde bis Ende des Jahrhunderts nur noch rund 1000 Gigatonnen Kohlendioxid in die Luft gelangen.

  • Jörg Beger

    6. Mai 2016 at 23:10

    Renommierte Klimawissenschaftler wie Kevin Anderson vom „Tyndall Centre“ weisen darauf hin, dass die Industrienationen zur Einhaltung des 2-Grad-Celsius-Ziels doppelt so schnell wie angekündigt dekarbonisieren müssten und ab 2035 keine Treibhausgase mehr emittieren dürften. Zugleich fordern Organisationen aus dem Globalen Süden weit mehr Klimafinanzierung für die Entwicklungsländer. Um die Kehrtwende in den nächsten Jahren noch zu schaffen, brauche es einen gravierenden gesellschaftlichen Umbau in Produktion und Konsum. Statt immer mehr ineffektive Kohlenstoffmärkte ins Leben zu rufen, müsse Klimaschutz endlich ernsthaft angegangen werden, so die Forderung der Klimagerechtigkeitsbewegung und vieler Wissenschaftler. Effektive Maßnahmen dazu gäbe es reichlich, wie z.B. eine progressive Kohlenstoffsteuer, einen schnellen Kohleausstieg, eine Agrarwende und die Verhinderung von klima-destruktiven Handelsabkommen wie TTIP.

  • Jörg Beger

    6. Mai 2016 at 23:11

    Egal, zu welchen Zielen sich die Politiker bei der Weltklimakonferenz Paris durchringen – der Mensch hat das Klima längst verändert. Hitze und Dürre in Kalifornien, Flutkatastrophen in Bangladesch, Orkane auf den Philippinen: Überall auf der Welt leiden die Menschen unter den ersten Anzeichen des von uns allen verschuldeten Klimawandels. In einer Gemeinschaftsanstrengung der ARD-Studios zeigen wir sowohl die Folgen dieser dramatischen Veränderungen als auch Versuche, das Schlimmste noch abzuwenden.

  • Jörg Beger

    21. Mai 2016 at 22:06

    Ende Gelände 2016 – Lausitz Camp

    208. Sendung – Leben mit der Energiewende TV – Erstsendung 17. Mai 2016
    – ENDE GELÄNDE 2016 (Filmzeit 18:10 – 1:11:40) – Die Aktionen in Brandenburg.
    – BÜRGER ZAHLEN ATOMMÜLL – Atomkommission hat entschieden
    – „SHARING“ – EINFACH TEILEN

    „Die Freiburger waren mit 60 man in Proschin“ (Johannes Kapelle (Landwirt in Proschin) bei Filmzeit bei 1:07:10 – 1:07:32, s.u.)

    Johannes Kapelle (Landwirt in Proschin) über sein Lernen in/von Freiburg bei Filmzeit 45:50 – 49:29 s.u.

    Zu Pfingsten bekamen die Braunkohlengruben von Vattenfall Besuch. Denn der Braunkohlentagebau soll weitergehen, auch wenn Vattenfall die Gruben verkauft hat. Auch die Abbaggerung von weiteren Ortschaften soll weitergehen, so will es unbedingt die brandenburgische Landesregierung. Zeit also die massiven Proteste wieder aufleben zu lassen. Energiewende TV berichtete von den Aktionen.
    Hier:

  • Jörg Beger

    21. Mai 2016 at 22:11

    Offener Brief: Das Ackergift Glyphosat darf nicht weiter zugelassen werden!

    Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,
    sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

    »Wir schaffen das!« – mit diesem historischen Satz haben Sie Mut bewiesen, sich im Zweifel für die Menschen einzusetzen und wirtschaftliche Interessen an den Ort zu verweisen, wo sie hingehören: Die Wirtschaft hat den Menschen zu dienen, und nicht umgekehrt!
    Auch wenn die gegenwärtige Problematik um das Ackergift Glyphosat weit weniger bedeutend erscheint als die Ereignisse, die Sie zu jenem Satz bewogen haben, appellieren wir an Sie:
    Rufen Sie auch in der strittigen Frage der weiteren Zulassung von Glyphosat der Landwirtschaft zu: »Wir schaffen das!«, nämlich eine Landwirtschaft, die ihre Verantwortung für den Boden, für den Erhalt der Artenvielfalt und die Sicherstellung einer giftfreien Ernährung ernst nimmt. Eine solche Landwirtschaft, die nicht nur die globalen Grenzen, die Beschlüsse des Klimagipfels von Paris oder das Umweltgutachten 2016 des Sachverständigenrats für Umweltfragen beachtet, kann und muss ohne Umweltgifte wie Glyphosat auskommen! […]

    Sie haben den Anstoß zur Energiewende geschafft – schaffen Sie auch den Anstoß zu einer echten Agrarwende! Mit einem klaren „Nein“ zur weiteren Zulassung von Glyphosat haben Sie einen wirksamen Schlüssel dazu in der Hand!

    Hier: http://bio-markt.info/files/images/PDFs/160517_Schreiben_basic%20AG_an_Bundeskanzlerin_Dr_Merkel.pdf

  • Jörg Beger

    21. Mai 2016 at 23:36

    „Es fehlen die Kosten für die Schäden, die von der konventionellen Landwirtschaft verursacht werden: das mit Nitrat verschmutzte Grundwasser, der Verlust der Artenvielfalt, der durch die konventionelle Landwirtschaft mit verursachte Klimawandel. Die Kosten für diese Schäden zahlen wir entweder heute als Steuerzahler oder sie werden unseren Kindern und Enkeln später als Rechnung präsentiert werden […] Schweizer Wissenschaftler haben die jährlichen Gesundheitsschäden, die durch Pestizide entstehen, geschätzt. Sie kommen – umgerechnet auf Deutschland – auf 300 Millionen bis eine Milliarde Euro und bezeichnen das als Mindestrechnung. Eine Abgabe auf Pestizide wäre eine Möglichkeit, diese externen Kosten auf die Rechnung zu setzen und an die Verursacher zurückzugeben. So würden Pestizide und die damit besprühten Lebensmittel teurer. Je giftiger der Wirkstoff, desto höher sollte der Aufschlag sein. Eine Utopie? In Dänemark existiert eine solche Abgabe bereits, das Umweltbundesamt hat sich dafür ausgesprochen“ (Frühschütz, Leo: Mehr Bio von hier, in: Bioboom, Heft Sommer 2016 , Seite 11). Hier: http://www.bioboom.de.

  • Jörg Beger

    23. Mai 2016 at 22:07

    Rückblick auf Frankfurt am Main, 18. März 2015

    Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima

    Während die meisten Medien über die Ausschreitungen bei Blockupy in Frankfurt schreiben, vergessen sie über die Inhalte zu sprechen. Das ist schade, denn die sind wichtig. Wir wollen daher drei Beiträge der Kundgebung am Römerberg in voller Länge veröffentlichen.

    Teil 1 Naomi Klein (Schriftstellerin/ Globalisierungskritikerin)
    Teil 2 Sahra Wagenknecht (Die LINKE)
    Teil 3 Sabina (Interventionistische Linke)

    Hier:
    Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=WdxpOSFDgII
    Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=JLUCyb25vw4
    Teil 3: https://www.youtube.com/watch?v=e_ud_DbPOGA

  • Jörg Beger

    24. Mai 2016 at 13:59

    Rückblick

    Samstags-Forum am 16.05.2015,
    10:00-12:45 Uhr Vorträge
    UN-Jahr des Bodens: Permakultur – Wildpflanzen – WandelGärten – Bioabfall – Ökol. Landbau.
    13:20-15:45 Uhr Führungen Permakultur Regiozentrum e.V. und Lebensgarten Dreisamtal e.V.

    Programm der Vorträge

    Die Bodenwende selber machen. Vortrag Dr. Carola Holweg (1).

    Was macht das Permakultur-Regiozentrum Buchenbach? Vortrag Ronny Müller (2).

    WandelGarten Vauban: Bioabfälle machen guten Boden. Vortrag Hartmut Wagner (3).

    WandelGarten Vauban. Bokashi für guten Boden. Vortrag Monica Lüers (4).

    Mit Bioabfall Kreisläufe schließen – erste Ideen. Vortrag Clemens Wulf (5).

    Bäuerliche Landwirtschaft schont Ressourcen. Vortrag Wolfgang Hees (6).

    Plakat, hier:
    http://ecotrinova.de/downloads/2015/150516_Plakat_SamstagsForumRegioFR_UNJahr%20Boden-1.pdf

    (1) http://ecotrinova.de/downloads/2015/150516%20Dr_%20Holweg%20Vortrag-web.pdf

    (2) http://ecotrinova.de/downloads/2015/150516%20M%C3%BCller%20PermakulturRegiozentrum-Vortrag%20KFweb.pdf

    (3) http://ecotrinova.de/downloads/2015/150516%20Wagner%20Bioabf%C3%A4lle%20machen%20guten%20Boden%20-%20Wurmhumus+Wurmtee.pdf

    (4) http://ecotrinova.de/downloads/2015/150516%20L%C3%BCers%20WandelGartenVaubanBokashi-web.pdf

    (5) http://ecotrinova.de/downloads/2015/150516%20Wulf%20Mit%20Bioabfall%20Kreisl%C3%A4ufe%20schlie%C3%9Fen.pdf

    (6) http://ecotrinova.de/downloads/2016/150516%20Hees%20Samstagsforum%20Bodenwende%2096dpi.pdf

  • Jörg Beger

    24. Mai 2016 at 14:02

    Rückblick

    Samstags-Forum 25.10.2014

    Vielfältige Biokohle. Vortrag Dr. Carola Holweg, Büro für Nachhaltigkeitsprojekte, Merzhausen.

    Hier:
    http://ecotrinova.de/downloads/2013/141025%20Dr_Holweg%20Vortrag%20Vielseitige_Biokohle_e141107neu.pdf

  • Jörg Beger

    24. Mai 2016 at 14:08

    Rückblick

    Samstags-Forum am 22.6.2013

    Blütenreiche Agrarlandschaften:
    Situation heutiger Agrarlandschaften für Bienen; Wildpflanzenversuche: Alternative für Biogas-Mais. Vortrag Dr. Carola Holweg mit Siegfried Abb.

    Hier:
    http://ecotrinova.de/downloads/2013/130622a%20Dr_%20Holweg+Abb%20Bienen+bl%C3%BCtenreicheAckerkulruren%20SamstagsForum(1).pdf

  • Jörg Beger

    27. Mai 2016 at 15:01

    Nicht der Ausstoß an Kohlendioxid (CO2), sondern der Verlust verdunstungs-fähiger Landschaften ist die Ursache des Klimawandels, davon ist der Landschaftsökologe Prof. Wilhelm Ripl überzeugt.

    „Ursache eines menschengemachten Klimawandels ist die irreversible, großflächige Zerstörung von verdunstungsfähiger, mit fruchtbarem Boden und Vegetation ausgestatteter Landwirtschaft“, ist Prof. Wilhelm Ripl überzeugt. Denn durch die moderne Art des Wirtschaftens entziehen wir dem Boden ständig Wasser: durch Trockenlegung von Mooren und Abholzung von Wäldern, durch Trinkwassergewinnung aus Tiefbrunnen. Dadurch werden die wasserungesättigten Zonen vergrößert, Sauerstoff oxidiert Schwefel und Stickstoff zu starken Säuren, was die Wüstenbildung beschleunigt. Dazu kommt: Die Bodenfrüchte und das Trinkwasser werden in Städten zu Abfällen und rasch abgeführten Abwässern verwandelt, die zum Meer geführt werden, anstatt die Nährstoffe an die Böden zurückzugeben. Flüsse werden begradigt, Seitenarme der Flüsse trocknen aus, kleine und große Wasserkreisläufe werden zerstört, beschleunigt und auf schnellstem Wege ins Meer geführt.

    Auf ausgebauten Acker- und Waldböden, fördern wir Straßenbau und Schwerverkehr. Das beschleunigt den Verwüstungsprozess und schränkt die nachhaltige Nutzung der Landwirtschaft immer weiter ein, wie die historische Entwicklung des mediterranen Raums eindrucksvoll zeigt.

    Stattdessen empfiehlt Prof. Ripl ein Zurück zu regionalen Strukturen mit Subsistenzproduktion, in die auch Städte eingebunden werden. Der urbane Gartenbau sollte verstärkt werden, gekoppelt mit Kühlung, Wasserkreislauf und Abfallnutzung zur Neuproduktion von tierischen Proteinen auf Zwischennutzungsflächen und den obersten Stockwerken aller Gebäude.

    Schon heute gibt es Beispiele für Landwirtschaft und Fischzucht mitten in der Stadt. Finanziert werden sollte dieser Umbau mit den bisherigen Subventionen für die Landwirtschaft.

    http://www.quellonline.de/klima-und-wasser/

  • Jörg Beger

    12. Juni 2016 at 18:53

    Kompost ist Silber, Terra preta ist Gold!

    Eine Erwiderung auf den Beitrag »Guter Kompost genügt«.

    von Rainer Sagawe, erschienen in OYA Magazin 2016, Heft 38.

    Die Argumentation im Artikel von Holger Baumann, wonach in hiesigen Breitengraden der Einsatz von Terra preta – »schwarzer Erde« – mit einem Anteil Holzkohlepulver bei der gärtnerischen Selbstversorgung unnötig sei, hat in einigen Punkten den Widerspruch des Terra-preta-Praktikers und -Experten Rainer Sagawe hervorgerufen. Hier erklärt er, warum die Herstellung von Schwarzerde im Vergleich zu erfolgreicher Kompostarbeit durchaus lohnt.

    http://www.oya-online.de/article/read/2411-kompost_ist_silber_terra_preta_ist_gold.html#

  • Jörg Beger

    12. Juni 2016 at 19:23

    terra | BoGa Berlin

    In dem 2010 gestarteten TerraBoGa- Projekt verfolgen Wissenschaftler der AG Geoökologie der Freien Universität Berlin gemeinsam mit dem Berliner Botanischen Garten die modellhafte und praxisnahe Umsetzung einer nahezu vollständigen Kreislaufwirtschaft. Das Projekt stellt sich dabei zur Aufgabe, unter Einbezug innovativer Systemlösungen lokal vorhandene Ressourcen möglichst effizient und unter dem Fokus des Klimaschutzes zu nutzen.

    https://terraboga.de/

  • Jörg Beger

    12. Juni 2016 at 19:26

    Futter für die Herde unter der Erde

    Aktivisten in Hameln kultivieren Schwarzerde nach Art der »Terra Preta« aus dem Amazonasgebiet.

    von Andreas Schug , erschienen in OYA Magazin 26/2014

    Im niedersächsischen Hameln wird im kleinen Maßstab getestet, was für die Enkelgenerationen eine große Zukunftslösung sein könnte: Die »Terra-Preta-Initiative Hameln« steht vor der Möglichkeit, eine ganze Region mit der Wundererde zu beglücken.

    http://www.oya-online.de/article/read/1284-.html

  • Jörg Beger

    19. August 2016 at 17:53

    Die Bodengesundheit und die empfindliche Humusschicht wird aufs Spiel gesetzt. Mit solchen Argumenten erreichte Fischer, seinerseits selbst Landwirt, seine Kollegen. Zusammen mit Landwirten aus seiner Region entwickelte er das »Rosenheimer Projekt«. Seit mehr als 15 Jahren treffen sie sich regelmäßig, um ihre Erfahrungen mit alternativen Methoden in der Landwirtschaft auszutauschen. Als Ergebnis der Bemühungen kann dort heute eine deutliche Verbesserung der ökologischen und ökonomischen Gesamtsituation der landwirtschaftlichen Betriebe vermerkt werden. Die Gemeinschaft ist seitdem stetig gewachsen und vereint mittlerweile ca. 1.000 Landwirte, die nach den Prinzipien des »Rosenheimer Projektes« arbeiten. Die Hauptkomponenten, die dabei zur Anwendung kommen, sind unter anderem die effektiven Mikroorganismen, Gesteinsmehl und Pflanzenkohle. Es gibt regelmäßig landwirtschaftliche »EM-Stammtische«, Feldbegehungen, Vorträge, Seminare, Betriebsbesichtigungen und Lehrfahrten. Informationen finden Interessierte unter: http://www.em-chiemgau.de

  • Jörg Beger

    29. November 2016 at 21:12

    Pressemitteilung Nr. 323/15 | Berlin, 26.11.2015

    Bauern ackern für den Klimaschutz
    Klimaappell an Barbara Hendricks übergeben

    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat heute den Klimaappell mehrerer Bauernverbände entgegengenommen. Darin warnen die Unterzeichner eindringlich vor den Folgen des Klimawandels für die Landwirtschaft. „Die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe und damit die Ernährungssicherheit der Menschheit stehen weltweit auf dem Spiel“, heißt es in dem Papier. Schon jetzt seien die Schäden und Ernteausfälle durch extreme Starkregen, Hochwasser und Trockenheiten gewaltig. Die Verbände appellieren an die Bundesregierung, sich für ein ambitioniertes Abkommen von Paris einzusetzen.

    Zu den Unterzeichnern des Appells gehören die Verbände Biokreis, Bioland, Demeter, Naturland und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dankte den Verbänden und versprach: „Ihr Klimaappell kommt in mein Handgepäck für Paris.“

    Forscher schätzen, dass bei einem Temperaturanstieg von vier Grad in vielen Teilen der Erde die Nahrungsmittelproduktion deutlich zurückgeht – während die Bevölkerung weiter zunimmt. Ein ungebremster Klimawandel würde existierende Verteilungskonflikte verschärfen und neue hervorrufen: Konflikte um Land, Wasser, um die Bewältigung von Flüchtlingsbewegungen und die Verteilung der Kosten von Naturkatastrophen. Die Weltbank schätzt in einem aktuellen Bericht, dass die Folgen des Klimawandels bereits in den kommenden 15 Jahren 100 Millionen Menschen zusätzlich in Armut stürzen.

    Hier:
    http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/browse/6/artikel/bauern-ackern-fuer-den-klimaschutz/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=103&cHash=4bcac005b3e8fd7f11d7caa0484d8444

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