Kohlendioxid ist das bedeutendste Treibhausgas

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Kohlendioxid ist das bedeutendste Treibhausgas (s.u.)

Doch was der Skeptiker behauptet: Wir reden hier die ganze Zeit von Kohlendioxid. Was aber ist mit Methan? Was ist mit Distickstoffoxid? Oder Wasserdampf? Diese natürlichen Treibhausgase haben auch einen Einfluss aufs Klima. Und sind die etwa menschengemacht?

Das sagt der Wissenschaftler: Die Erdatmosphäre enthält einen natürlichen Anteil an Treibhausgasen, die Wärmestrahlung der Sonne aufnehmen und einerseits zur Erde leiten, andererseits ins All. Ohne sie wäre unser Planet völlig vereist. Dazu gehören Wasserdampf, Kohlendioxid, Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O) und Ozon (O3). Sie sorgen für den natürlichen Treibhauseffekt, wobei der Wasserdampf ausschlaggebend ist. Er sorgt zu etwa zwei Dritteln dafür, dass die Erde seit Jahrmillionen überhaupt bewohnbar ist.

Anders ist es aber beim menschengemachten Treibhauseffekt. Das Kyoto-Protokoll nennt sechs Treibhausgase, mit denen der Mensch auf das Klima einwirkt: Kohlendioxid, Methan und Distickstoffmonoxid sowie drei fluorierte Treibhausgase (F-Gase). Kohlendioxid ist dabei entscheidend, nicht Wasserdampf. Auch wenn Letzterer unter bestimmten Bedingungen die Erwärmung verstärken kann.

Unter den menschengemachten Treibhausgasen gilt Methan nach Kohlendioxid als zweitwichtigstes. Es stammt beispielsweise aus der Landwirtschaft oder wird freigesetzt, wenn Wälder abbrennen. Ein einzelnes Methan-Molekül hat eine 25-mal so starke Treibhauswirkung wie ein Kohlendioxid-Molekül, es ist allerdings nicht so langlebig. Seit Mitte der Achtzigerjahre ist die Konzentrationen von Methan weltweit insgesamt gestiegen (Nature: Bousquet et al., 2006).

Distickstoffoxid, auch Lachgas genannt, gilt sogar als rund 300-mal so klimaschädlich wie Kohlendioxid. Es kommt in der Atmosphäre allerdings nur in Spuren vor. Durch stickstoffhaltige Düngemittel in der Landwirtschaft und die chemische Industrie gelangt es beispielsweise in die Umwelt.

Das können Sie sagen: Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre Leben auf der Erde, wie wir es kennen, unmöglich. Wasserdampf ist hierbei entscheidend. Nicht jedoch für den menschengemachten Klimawandel: Bislang ist Kohlendioxid das bedeutendste Gas, das Menschen mittels Industrie- und Verbrennungsprozessen in die Atmosphäre einbringen.

Aus: Klimawandel erklären? So geht`s. Von: Alina Schadwinkel, in: ZEIT online 19.8.2018, Zugriff am 27.8.2018, hier.

Die Thesen insgesamt:

1) Der Klimawandel findet statt.

2) Hinweise lassen keinen Zweifel an der Erderwärmung.

3) Die Naturgesetze beweisen den Klimawandel.

4) Die jetzigen Klimaveränderungen sind unnatürlich.

5) Vulkane sind als CO2-Schleudern unbedeutend.

6) Kohlendioxid ist das bedeutendste Treibhausgas.

7) Der Einfluss der Sonne ist nicht entscheidend.

8) Simulationen haben defizite, sind aber keine Spekulation.

9) Extreme Wetterereignisse gibt es zukünftig häufiger.

10) Der Klimawandel ist keine Verschwörung, sondern Realität.

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Ergänzungen zur Kontroverse:

# Klimawandel – Erdrückende Beweislast bringt Mainstream-Theorie ins Wanken (Axel Burkart, 2018), hier.

# Der politigene Klimawandel. (Dr. Werner Kirstein, 2017), hier.

# Was kann das Kohlendioxid (CO2) in Bezug auf das Klima überhaupt leisten? Dieser Frage geht Klaus-Eckart Puls anhand von Original IPCC Berichten nach in dem Vortrag „Die Achillesferse der Klimamodelle: Wasserdampf-Verstärkung“ am 12.11.2016, hier.

# Die Kohlendioxid-Verschwörung. Robert Stein im Gespräch mit Dr. Werner Kirstein (2014), hier.

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Comment

  • Jörg Beger

    4. März 2019 at 23:37

    „Angesprochen auf die Treibhauswirkung von CO2, weist er darauf hin, dass Wasserdampf ein vielfach potentielleres Treibhausgas als CO2 ist und eine CO2-Verdopplung nur einen geringfügigen Einfluss auf die Temperatur hat. Die Daten, mit welchen die Computermodelle gefüttert werden, bewerten das CO2 über und den Einfluss der Wolken und des Wasserdampfes unter, so Bryson.“

    hier: https://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/11/09/der-%e2%80%9cvater%e2%80%9d-der-wissenschaftlichen-klimatologie-bezieht-stellung-zum-%e2%80%9cklimaschwindel%e2%80%9d/

  • Jörg Beger

    4. März 2019 at 23:52

    „Manche Skeptiker stellen den Einfluss des Treibhauseffekts in Frage, obwohl er von Planetenforschern auch in den Atmosphären von Mars und Venus nachgewiesen wurde. Ein typischer skeptischer Einwand lautet, CO2 in der Erdatmosphäre könne bei zunehmender Gasmenge pro Volumeneinheit die Absorption nicht weiter vergrößern. Dies stimmt aber nicht, denn in der Vielfalt der Strahlungswellenlängen zeigt CO2 ein sehr unterschiedliches Absorptionsverhalten. Es gibt sowohl sehr stark absorbierende Wellenlängenbereiche als auch schwächere, die noch nicht gesättigt sind. Und schließlich nimmt mit zunehmender Höhe die Gasdichte ab (die Luft wird dünner). Dadurch kommen in höheren Luftschichten die am stärksten absorbierenden Wellenlängenbereiche wieder ins Spiel. In vielen Laborexperimenten wurde all dies zweifelsfrei nachgewiesen.“

    hier: https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/atmosphaere/klimaforschung/treibhauseffekt/

  • Jörg Beger

    31. Mai 2019 at 20:07

    Am 15.3.2019 hat die AfD bei einer Fridays-for-Future-Demo an die Schüler ein Klimaquiz verteilt. Harald Lesch spricht mit dem Klimaforscher Prof. Stefan Rahmstorf über die richtigen Antworten.

    https://www.youtube.com/watch?v=pxLx_Y6xkPQ

  • Jörg Beger

    11. Juni 2019 at 22:09

    Robert Stein (2018) im Vortrag über den so genannten Treibhauseffekt und die Bedeutung von Kohlenstoffdioxid dabei….
    https://www.youtube.com/watch?v=MJ8dwPVLy94

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