Siedlungsgrenzen und Grenzüberschreitung

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Es ist ein Erfolg, wenn über die örtlichen Grenzen des Wachstums intensiv diskutiert wird. Ein vorsichtiges Nachdenken und Weiterdenken in der Stadt kann Raum und Zeit bekommen und sich zeigen. Eine positive, demokratische Freiburger Streitkultur wird im Meinungsstreit in den Stadtbezirken erkennbar werden.


Das Wyhler „NAI hämmer gsait“ führte auch zur Entwicklung umweltfreundlicher Energiequellen. Das regionale NEIN zu den alten, umweltbelastenden Müllverbrennungsanlagen legte einen Grundstein für das fortschrittliche ZAK-Verfahren auf dem Kahlenberg. Das überraschende Endinger NEIN zum Flächenverbrauch könnte zu einer behutsameren, nachhaltigeren, weniger zerstörerischen Regionalentwicklung führen. Immer mehr Menschen erkennen die Grenzen des Wachstums und sind damit weiter als die Politik.

Mehr Infos zu den Grenzen des Wachstums im Breisgau hier 

und in Freiburg hier.

Volkshochschule Wyhler Wald

Flächenverbrauch im Südwesten

Schon die frühere Landesregierungen hatten sich zum Ziel gesetzt, den Verbrauch weiteren Bodens auf null zurückzufahren. Allein, alle Anstrengungen waren vergebens, auch weil die Landespolitik nur begrenzten Einfluss nehmen kann. Die Kommunen müssen mit dem Ausweisen neuer Baugebiete sparsamer umgehen. Stuttgarter Nachrichten 12.10.2013.

Wohnraum für 10.000 Menschen. Neuer Stadtteil in Freiburg. Swr Bericht am 21.10.2015.

Stoppt den NeuBauwahn. Gemeinderatsfraktion Freiburg Lebenswert 23.10.2015.

Viel Kritik an der Baupolitik der Stadt. Gemeinderatsfraktion Freiburg Lebenswert 29.09.2016.

Freiburg baut. Der Sonntag in Freiburg 2.10.2016, Seite 2.

 

[…]

Positionspapier zur Zukunft des Wohnungsbau in Freiburg (2012)

Bezahlbarer Wohnraum: Braucht Freiburg einen neuen Stadtteil?

von Annette Brox und Joerg Lange 26.11.2012.

download hier.

 

Zitierhinweis: Brox, Annette; Lange, Jörg: Bezahlbarer Wohnraum – Braucht Freiburg einen neuen Stadtteil? Positionspapier zur Zukunft des Wohnungsbaus in Freiburg. 26.11.2012.

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Comment

  • Jörg Beger

    13. Oktober 2016 at 01:08

    Leserbrief in Badische Zeitung 10.10.2016

    Geplanter Stadtteil Dietenbach

    „Liebe Stadträte, bitte aufwachen und nochmals genau und ehrlich die Berechnungen durchgehen“

    Zum geplanten Stadtteil Dietenbach („Dietenbach ist machbar, aber teuer“ und „Ein großes Stück Zukunft“, BZ vom 14. September, melden sich sich mehrere Leserinnen und Leser, darunter auch einige betroffene Landwirte.
    Baugebiet ohne Baugrund? Die Stadt plant groß, und zwar auf Grundstücken vieler privater Eigentümer. Darunter sind Landwirte, die mit den Äckern ihr Einkommen erwirtschaften müssen. Als Kaufpreis bietet die Stadt 15 Euro (die auch noch zu versteuern wären), andernfalls droht Enteignung? Man erinnere sich – wir haben in Freiburg die Grünen an der Macht. Und das Umweltbundesamt und das Land Baden-Württemberg sprechen von der dringlichen Aufgabe, Böden und Landschaft zu erhalten.

    Wenn man sich die Gemeinderats-Drucksache von 2012 (eine Grundlage des Beschlusses für Dietenbach) genau anschaut, wird man stutzig, ja sogar wütend. Denn: Der darin behauptete zusätzliche Baubedarf von 16 000 Wohnungen bis zum Jahr 2030 beruht zu fast 60 Prozent (also 9000 Wohnungen) nur auf der unnötigen Ursache „Zunahme der Pro-Kopf-Wohnfläche“ der Freiburger Bevölkerung. Die angenommene Zunahme von 0,2 Quadratmeter pro Jahr und Person bedeutet innerhalb von 15 Jahren einen Zuwachs von drei Quadratmetern für alle Einwohner Freiburgs. Dieser Phantasiebedarf an Wohnungen ist ein Taschenspielertrick der Stadt, um den Bedarf für einen Neubaustadtteil Dietenbach mit 5000 Wohnungen herbeizuzaubern. Die für die wachsende Bevölkerung nötigen neuen Wohnungen können mehr als genug mit dem laufenden Flächennutzungsplan und den sowieso bestehenden Baurechten errichtet werden.
    Unglaublich ist die Ignoranz der Stadtoberen in puncto Flächen- und Ackerverbrauch, Verdrängung von Landschaft und Naherholungsgebiet, Inkaufnahme von Existenzgefährdung einiger Landwirte und deren Familien. Finden sich da keine Alternativen? Doch, die gibt es: Aufstockungen, Genehmigung für höhere Bauten, mehr Wohnungen statt teilweise leerstehender Büros, Überbauung großer Parkplatzflächen. Aber die Alternativen machen halt Arbeit. Am großen freien Reißbrett der Landwirtschaftsvernichtung plant sich’s klar leichter.

    Bauen auf der grünen Wiese vor der Stadt – das kann doch so nicht weitergehen, bitte liebe Stadträte – aufwachen und nochmals genau und ehrlich die Berechnungen durchgehen! Auch unsere Kinder, Enkel und Urenkel wollen noch ein Stückchen Land um sich haben und ihr Fahrrad im Grünen nutzen, ohne ins Auto steigen zu müssen.

    Und wo sollen denn die Ausgleichsflächen herkommen? Auch wieder von den Landwirten? Na klar! Möglichst günstiger Wohnraum? Eine Farce – auch diese Wohnungen werden nach einigen Jahren aus der Mietpreisbindung herausfallen und zu höchstmöglichen Preisen vermietet oder verkauft. Und mit Quadratmeter-Bauland-Preisen um 600 bis 830 Euro ist sowieso kein „günstiger“ Wohnraum zu verwirklichen. Abgesehen von der Riesenfinanzlücke bei der Stadt, die auf Kosten von Qualität im Stadtteil noch geschlossen werden soll – na toll!

    Weiß das alles jeder, der vom „Muss“ für Dietenbach spricht? Ein Umwelt- und Sozialskandal? Gewinner: einzig die Bauunternehmen.

    Monika Falkner, Franz Kiefer, Fabian Falkner, Jürgen Basler, Herbert Müller, Hans Knörlein, Klaus Schitterer (alle St. Georgen); Martin Linser, Erwin Wagner (beide Opfingen); Eugen Lorenz, Georg Vonderstrass (beide Freiburg); Bernhard Sauter (Au), Walter Risch (Umkirch)
    http://www.badische-zeitung.de/leserbriefe-freiburg/liebe-stadtraete-bitte-aufwachen-und-nochmals-genau-und-ehrlich-die-berechnungen-durchgehen

  • Jörg Beger

    22. November 2016 at 10:53

    Thema: Freiburg – wohin gehst Du beim Bauen und Wohnen?

    Bauen-Nichtbauen-Umbauen-Wohnen-Zusammen Wohnen: Perspektivplan Freiburg und Neubaustadtteil Dietenbach. Stadtteil(e) statt Acker, Wald und Wiesen oder ökosozialer Stadtumbau?

    öffentlicher Info-Abend
    Mi. 23.11.2016 19:00 bis 22:30 Uhr
    Treffpunkt Freiburg, Schwabentorring 2, Freiburg, Foyer, Hinweis zum Türcode beachten
     
    Kurzvorträge – Informationen – Aussprache – Engagementsmöglichkeiten.
     
    Es laden ein: ECOtrinova e.V. Klimabündnis Freiburg, VCD Regionalverband südl. Oberrhein e.V. in Zusammenarbeit mit NABU-Freiburg, Greenpeace Freiburg, Transition Town Freiburg e.V.,und nicht zuletzt mit betroffenen Landwirten der BI i.Gr. STOP Dietenbach

    Referenten/DiskussionspartnerInnen:
    Dr. Georg Löser, ECOtrinova eV., Vorsitzender
    SprecherInnen der Landwirte BI i.Gr.STOP Dietenbach
    Alexander Milles, NABU-Freiburg, Vorstand
    weitere Sprecher der Veranstaltergemeinschaft

    Warum und Zweck/Ziel und Hintergründe:
    (1) Neubaustadtteil Dietenbach, Teil des Perspektivplans?:
    Die Stadt will den städtebaulichen Wettbewerb am 6.12.2016 für über 1 Mio Euro auf den Weg bringen. Dietenbach ist anders als Vauban und Rieselfeld auf landwirtschaftlichem Boden geplant. Die Begründung der Stadt für Dietenbach ist teils hinfällig teils sehr wacklig. Die Finanzierung zeigt derzeit ein zig-Millionen-Loch. Die Stadt würde versuchen, verkaufsunwillige Landwirte zu enteignen.
    In Freiburg und im Umland würden viele Pächter verdrängt bzw. Land verlieren. 136 ha gehen verloren entsprechend Nahrung für 1000 bis ca. 2000 Menschen je nach Fleischfaktor. Die vielen enteignungs-verhindernden Alternativen sind der Öffentlichkeit zu erklären und dem Gemeinderat nahezubringen.

    (2) Die Stadt will den Perspektivplan Freiburg am 6.12. als Grundlage des nächsten FNP vom Gemeinderat verabschieden lassen. Es geht hauptsächlich um neue Neubaugebiete.
    (2a) Die Stadt will aus dem Perspektivplan 5 überwiegend strittige Gebiete vorab zum Start bringen

    (3) zu (1) und (2)(2a) sind Informationen/Stellungnahmen an den Gemeinderat, an die Bürgerschaft usw. erforderlich. Ziel ist STOP für Dietenbach und Differenziertes zum Perspektivplan.

    Am 25.11. (Traktoren-Demo) und 6.12. (Schilder-Demo) sind weitere Landwirte- und Bürger-Demonstrationen vorgesehen.
    Die ersten Demos waren am 10.11. (BI Mooswald mit 7500 Unterschriften aus dem Stadtteil gegen über 10 ha Mooswaldverlust mit Schilderaktion vorm Rathaus (siehe Der Sonntag 13.11.) und am 15.11. Schilderaktion von Dietenbach betroffener Landwirte vorm Rathaus, siehe BZ 16.11.2016.

    (4) Zur evtl. Vorbereitung: Die Vorträge 5.11. im Samstags-Forum:

    Dr. Löser/ECOtrinova http://www.ecotrinova.de/downloads/2016/161105_Loeser_Vortrag_DietenbachPerspektivplan_webversion.pdf

    Alexander Milles/NABU-Freiburg sind bereits online http://www.ecotrinova.de/downloads/2016/161105_NABU_Milles_Vortrag_Samstags_Forum_e161104.pdf

    wichtig 12 Medienmitteilungen. 14.10.2013, 12.1.2015 – 26.9.2016, z.T. mit Abb./Links http://www.ecotrinova.de/pages/samstagsforum.php

    Grundlegender gemeinsamer Brief Okt. 2013
    http://ecotrinova.de/downloads/2013/131011endg-Sozialökolog_Stadtumbau-statt-BauenaufTeufelkommraus.pdf

    Folien-Vorträge im Samstags-Forum http://www.ecotrinova.de/pages/samstagsforum.php
    20.4.+13.7.2013, 7.12.2013 (Video Ökosoz. Stadtumbautheater, Briefe u.a.m.), 13.6.+5.12.2015, 25.6.2016, 5.11.2016 s.o.,

    Einige Vereine habe sich noch wenig mit obigem befasst. Andere sind seit über 3 Jahren zeitweise intensiv am Thema. Wir möchten alle auf den neuen Sachstand bringen und für bürgerliches Engagement zu den Themen des Tages interessieren. Und evtl. eine gemeinsame Resolution der Vereine andenken (Entwurfsfassung für ein übergreifendes Bündnis kann vorliegen). Es gibt erweiterbare Pläne für Aktionen, die z.T. schon begannen und Verstärkung benötigen.

    Herzlich, Georg Löser, 20.11.2016 Dr. Georg Löser, für die Veranstaltergemeinschaft
    Bei ECOtrinova e.V., gemeinnütziger Verein, Freiburg i.Br., Vorsitzender , http://www.ecotrinova.de, ecotrinova [at] web [dot] de
    Post: Weiherweg 4 B, D-79194 Gundelfingen .
    .
    ECOtrinova e.V. ist für seine Gemeinschaftsprojekte, u.a. das Samstags-Forum Regio Freiburg, mehrfach preisgekrönt:

  • Jörg Beger

    11. April 2017 at 19:16

    Vernichtende Gesamtkritik in der Rede von Prof. Dr. Klaus-Dieter Rückauer (von der Wählerliste „Für Freiburg“) am 4. April 2017 im Gemeinderat Freiburg zum Thema Stadtteil Dietenbach.

    […]Als Ziel ist über vielen schönen Photos der Präsentation geschrieben: „Entwicklung eines nachhaltigen, bedarfsgerechten und lebenswerten neuen Stadtteils“ – lebenswert könnte er vielleicht in Teilen werden; bedarfsgerecht wegen seiner Kosten keinesfalls; aber nachhaltig, das wird er wirklich: Die dauerhafte, irreparable Zerstörung einer großen natürlichen Fläche von erheblicher ökologischer Bedeutung; die ökonomische Schädigung zahlreicher landwirtschaftlich tätiger Bürger; das Fehlen der vorgeschriebenen Ausgleichsflächen; eine beträchtliche Reduktion der regionalen Landwirtschaft, d.h. der Möglichkeiten einer Ernährung mit regionalen Produkten, also das krasse Gegenteil vernünftiger Strukturpolitik – ein echtes Markenzeichen der selbsternannten Green City.
    Als konstruktive Empfehlungen seien hier nur stichwortartig genannt: Innenentwicklung; Zweckentfremdung-Satzung; Leerstands-Kataster; Ferienwohnungen; höhere Bebauung, wo immer mit der Umgebung verträglich; und eine Menge weiterer Möglichkeiten. Von allen anderen Nachteilen abgesehen, ist Neubau auf der Wiese in jedem Fall zwangsläufig teurer als Innenentwicklung.
    Der Stadtteil Dietenbach ist eine katastrophale Fehlentscheidung.

    https://freiburg-lebenswert.de/fehlentscheidung-stadtteil-dietenbach/

  • Jörg Beger

    20. April 2017 at 14:06

    # Zusammenkunft der Mitgliederversammlung Region Freiburg am Mittwoch, 28. Juni 2017, Neuer Ratssaal der Stadt Freiburg ab 16:15 Uhr. Der Mitgliederversammlung gehören neben den Vertreterinnen und Vertretern der Gebietskörperschaften und den Vertragspartnern (vertreten durch den jeweiligen Bürgermeister bzw. die Bürgermeisterin) auch Delegierte aus dem Gemeinderat der Stadt Freiburg und den Kreistagen der beiden Landkreise an, 104 Mitglieder derzeit insgesamt.

    # Region Freiburg: Nachhaltige Siedlungsflächenentwicklung / Regionales Flächenmanagement (KOMREG;REFINA, PFIF) (Flächennutzung / Raumordnung). Die Region Freiburg befasst sich mit einer großen Bandbreite von Themen mit regionaler Relevanz und regionalem Abstimmungsbedarf.

    http://www.region-freiburg.de/pb/,Lde/489494.html

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