Crash Kurs Ernährungssouveränität
Eine Veranstalung von Campusgrün und Nyeleni.
Veranstaltungsposter, hier. 
Klimawandel, Bevölkerungsentwicklung, Migration, Globalisierung, Verfügbarkeit von Wasser, Landschaftsdegradation, Verlust an Biodiversität… Unsere Erde verändert sich in rasantem Tempo.
Der Mensch selbst hat diese Umwälzungen durch seine Werthaltungen, seine Ansprüche und seine Lebensführung in Gang gesetzt. Doch diese Entwicklungen überschreiten vielfach die natürliche Dynamik unseres Raumschiffs Erde.
Der Vortrag geht auf die großen Veränderungen unserer Zeit ein und stellt dar, wie sie sich auswirken, welche Folgen zu erwarten sind und wie diese auf uns Menschen zurückkoppeln. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, wie sich diese Veränderungen erfassen und ggfs. heilen lassen und welche geografischen Unterschiede und globalen Ungleichheiten dadurch befördert werden. Zugleich wird darauf eingegangen, seit wann wir Menschen mit welcher Intensität unsere Erde umgestalten. Die historischen Wurzeln dieser großen Transformation reichen zurück in den Kolonialismus ab 1500. Weitere Sprungstellen dieser Entwicklung liegen in der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, der Nachkriegsentwicklung ab 1950 und der Ausweitung der Digitalisierung seit den 1990er Jahren.
Der Referent ist Professor am Institut für Physische Geografie in Freiburg, Mitglied der Deutschen Akademie für Landeskunde und Mitherausgeber der Berichte zur deutschen Landeskunde sowie der Zeitschrift Geoöko. Sein Buch Global Change. Das neue Gesicht der Erde ist 2014 im primus-Verlag erschienen.
Drei Akteure der freien Marktwirtschaft übernehmen Verantwortung: sie wirtschaften nachhaltig. Inspirirende Dokumentation über Unternehmerinnen und Unternehmer, die lokal, national und international agieren und ihren wirtschaftlichen Erfolg und Ethik vereinbaren.
https://friedrichsbau-kino.de/filmobjekte/detail/FAIR-TRADERS/6998

Wir möchten mit euch zusammen den Tag des kleinbäuerlichen Widerstands auf die Straße und in die Stadt tragen – konkret wird es an dem Tag…
eine kleine Aktion auf dem Stühlingermarkt geben.
Nachmittags um 17:30 Uhr geht es auf dem Platz der alten Synagoge weiter mit einer Kundgebung, mobiler Saatgutbörse und einem Quiz zu kleinbäuerlichen Herausforderungen.
Ab 19:00 Uhr gibt es Vokü und
ab 20:30 Uhr Open-Air Kino im Stühlinger Park.
Kommt zahlreich, macht mit, hört zu, tragt weiter –
eine andere Landwirtschaft ist möglich!.
Wie jedes Jahr wollen wir die Kämpfe der Kleinbäuer*innen an diesem Tag ins öffentliche Bewusstsein rücken. Dies tut auch in der AlNatura-Clean-City Freiburg Not. Denn nicht nur befinden wir uns am Oberrhein in einem viel zu wenig beachteten und schöngewaschenen Zentrum der Agrarindustrie-Krise – Auch ist es wichtig zu begreifen, dass diese Krise nicht durch grünen Konsum, Jutetaschen und Hanfdämmung aus fairem Handel zu lösen ist.
Das weltweite Diktat der Agro-Industriellen und die Verneinung solidarischer Globalisierung geht uns alle an. Wir gedenken denjenigen die Widerstand geleistet haben und verschaffen unserer Wut den notwendigen Raum. Denn in unseren Träumen und Kämpfen leben sie weiter.
Hintergrundinformationen, hier.

Über die biologischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung.
Referent: Peter Hensinger, diagnose:funk
Bundesweit entwickeln sich Proteste gegen den Aufbau tausender neuer Mobilfunksendeanlagen. Die Angst vor Gesundheitsrisiken ist unbegründet, sagt der Deutsche Städtetag und will eine bundesweite Aufklärungskampagne zur Unbedenklichkeit. Und die Landesregierung Baden-Württemberg hat eine „Taskforce Mobilfunk“ mit demselben Auftrag eingerichtet. Bedenkenlos könnten Sendeanlagen auch auf Kindergärten und Schulen errichtet werden.
Die permanente Belastung der Bevölkerung mit nicht-ionisierender Strahlung wird sich durch 5G dramatisch erhöhen.
Was sagt die Forschung über die Risiken elektromagnetischer Felder und die Auswirkungen von Sendemasten und Smartphones? Gibt es Alternativen? Wie kann man sich schützen?
Der Referent Peter Hensinger leitet bei der Verbraucherorganisation diagnose:funk den Bereich Wissenschaft, verantwortet die Datenbank www.EMFData.org und publiziert Reviews zum Stand der Forschung.
Einlass 18:30 Uhr.
Eintritt frei, Spenden willkommen.
Stadtbahnhaltestelle Tullastraße, Linie 4.
Veranstalter ISES e.V. und Aktionsbündnis Freiburg 5G-frei.
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Verweis auf den Ort: https://www.freiburg.de/pb/,Lde/563101.html
Gespräch im Pavillon
Das Nyélèni-Regionalnetzwerk Freiburg läd zu einem offenen moderierten Gespräch ein. Es richtet sich an Menschen aus Freiburg und Umgebung, die sich der weltweiten Bewegung für Ernährungssouveränität zugehörig fühlen und an diejenigen, die sich dafür interessieren.
Das Gespräch findet mit der Innen-/Außenkreis-Methode (Fishbowl) statt und ist keine Plenumsdiskussion. Die Veranstaltungsform ermöglicht es Interessierten Menschen sich fragend einzubringen.
6 AkteurInnen-Gruppen, die wir in der Nyeleni-Bewegung praktischerweise unterscheiden und untereinander sowie miteinander vernetzen:
# Nahrungsmittelerzeuger: Bäuer, Gärtner, Imker, Fischer, Hirten, städtische Gärtner, …
# Arbeitnehmer: Agrar- und Lebensmittelarbeiter, Wander-/Saisonarbeiter, Gewerkschaf-ten, …
# NGOs für Umwelt, Ernährung, Gesundheit, Entwicklungszusammenarbeit, internationale Solidarität, Justiz und Menschenrechte, …
# Organisierte Verbraucher (z.B. SoLawi, FoodCoop), Food-Saver, Aktivisten, …
# Verarbeiter, Gastronomen, Genossenschaften, Ernährungssouveränitäts-Infrastruktur, …
# Sonstige: Künstler, Lehrer, Forscher und Gemeinschaftsgruppen, die in lokalen Gremien für Ernährungspolitik tätig sind, Vertreter lokaler Behörden, …