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So
Im Abseits von Green City: Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen @ Kommunales Kino
Nov 18 um 13:00 – 15:00
Im Abseits von Green City: Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen @ Kommunales Kino

Der neue Film des Freiburger Filmemachers Bodo Kaiser und Ko-Autor Georg Löser (Sprecher von: RegioBündnis, ECOtrinova, Klimabündnis Freiburg) nimmt sich eines klassischen Konflikts der Stadtplanung aus der Perspektive von Landwirten und Umweltverbänden an: Ackerbau und Natur vs. Wohnbauland. Im Zentrum stehen die Bürgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald und ein breites Bündnis, die sich mit Demonstrationen und Pressekonferenzen sowie jüngst einem erfolgreichen Bürgerbegehren gegen die im Gemeinderat beschlossene und viel diskutierte Bebauung der 240 Fußballplätze großen Dietenbachniederung im Westen Freiburgs wenden und auf ökosoziale Alternativen hinweisen. Gegenpol sind Darlegungen der Stadt im Rahmen einer öffentlichen Präsentation. Ein engagierter und aufklärender Film, unterstützt vom RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen.

Regie: Bodo Kaiser | mit: Co-Autor: Georg Löser

Zu Gast: Die Filmemacher Bodo Kaiser und Georg Löser.

 

Ergänzende Hinweise zum Thema und aus aktuellem Anlass

# Der harte Kampf um Dietenbach

Baden TV Süd, 09 / 11 / 2018

Die Stadt Freiburg startet momentan eine Kampagne gegen die aktuelle Wohnungsnot in Freiburg. Wir hatten ja gestern ausführlich über die Pläne berichtet. Oberbürgermeister Martin Horn und seine Kollegen an der Rathausspitze sagen: der Kampf für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Region sinkt und fällt mit dem neuen Stadtteil Dietenbach. Aber das hat die Stadt ja nicht mehr in der eigenen Hand. David Zastrow berichtet.

Hier.

# Aktionsplan gegen Freiburger Wohnungsnot

Baden TV Süd, 08 / 11 / 2018

Der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn hat zu Beginn seiner Amtszeit versprochen, die Wohnungsproblematik hier in Freiburg zur Chefsache zu machen. Bundesweit hat Freiburg nach München die größten Probleme mit bezahlbarem Wohnraum. Gerade Geringverdiener, aber auch immer mehr die Mittelschicht suchen verzweifelt monatelang nach einer Bleibe, die für ihr Budget auch finanzierbar ist. Das soll sich ändern. Die Stadt Freiburg hat heute mit ihrer geballten Führungskraft ihre Zukunftspläne in der Wohnungspolitik verkündet. David Zastrow berichtet.

Hier.

 

 

Ernten was man sät & 60 Seasons @ Kommunales Kino
Nov 18 um 14:30 – 16:00

1. Film

„Holt den Garten in die Stadt!“ – unter diesem Motto ruft Transition Bamberg im April 2016 den ersten Selbsterntegarten Bambergs ins Leben. Unterstützt werden sie von Traditionsgärtner Heinrich Neubauer und Wilhelm Schubert, ehemaliger Leiter des ökologischen Gemüsebau- versuchsbetriebes in Bamberg. Die Teilnehmer lernen hier ihr eigenes Gemüse anzubauen – in Bio-Qualität. Bald geht es um viel mehr als nur den Gartenbau: Wie wichtig ist das direkte Erleben von wachsenden Pflanzen? Werden Gemüsebauern angemessen entlohnt? Welche Verantwortung haben wir bei der Herstellung von Lebensmitteln? Über sieben Monate hinweg hat Chritian Beyer die Entwicklung des Selbsterntegartens und seiner Gärtner begleitet.

 

 

 

2. Film

The current state of food production in the Western world is leading to the devastation of our land, soil, and air. Industrial farms are contributing not just to poor human health, but to the ever increasing depletion of our natural resources, a reduction in the biodiversity of plants and animals, and in the sustainability of the planet. 60 Seasons – A Conversation around the Future of Food aims to stimulate the dialogue around healthy and sustainable means of food production by depicting the efforts of two small groups within Northumberland County, Ontario. Their aim is to bring sustainable farming methods to their community, while expanding the discourse around environmentally sound food production and providing healthy food choices to those in need.

Dez
5
Mi
Internationaler Tag des Bodens
Dez 5 ganztägig

Der Weltbodentag wurde 2002 beim 17. Weltkongress der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen. Zahlreiche Aktionen machen an diesem Datum auf die lebenswichtige Bedeutung der Böden aufmerksam. So leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag für Klimaschutz, Artenvielfalt und Nahrungsmittelversorgung.

Am Weltbodentag wird auch der jeweilige Boden des Jahres benannt.

Boden des Jahres 2018 – Alpiner Felshumusboden

Der Felshumusboden ist in Gebirgen anzutreffen, innerhalb Deutschlands vor allem im bayerischen Alpenraum. Er besteht aus zwei Bereichen, die in der bodenkundlichen Fachsprache als Horizonte bezeichnet werden. Fester Fels bildet dabei den Untergrund (C-Horizont). Auf diesem sammeln sich abgestorbene Pflanzenteile, überwiegend Blätter und Nadeln, sodass eine Humusauflage entsteht (L- und O-Horizont). Deshalb werden diese Böden in der bodenkundlichen Klassifizierung als O/C-Böden bezeichnet. Zur Bildung dieser Böden braucht es die im Gebirge auftretenden speziellen Umweltbedingungen: kurze Vegetationszeiten, lange Kältephasen, schwer zersetzbare Pflanzenstreu. Durch diese besondere Bodenbildung speichern die Böden viel Wasser sowie Kohlenstoff und leisten einen großen Beitrag zur Stabilität der Hänge. Sie sind aber auch gefährdet: Durch Erosion, aber auch durch intensive Beweidung oder starke touristische Nutzung. Ein schonender Umgang ist gerade in der Bergwelt notwendig für den Erhalt der wichtigen Funktionen dieser Böden.

 

https://www.bmu.de/veranstaltung/weltbodentag-1/

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/flyer-boden-des-jahres-2018-alpiner-felshumusboden

 

Ergänzende Hinweise:

Die dünne Haut der Erde (Doku), hier.

Humus Die vergessene Klima Chance, hier.

Das große Ackersterben, hier.

 

 

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