Woher kommt unser tägliches Brot?

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von Andrea Vetter, in: oya Magazin Juli bis September 2018, Heft 49, Seite 13, hier.

AgriKultur Festival, Freiburg

20. bis 22. Juli

Nyéléni-Kongress für Ernährungssouveränität, Freiburg

6. bis 9. Dezember

Gutes Essen ist für mich die nicht verhandelbare Grundlage meines Alltags. Deshalb bin ich begeistert von Initiativen, die Gern-Esserinnen und Erzeuger zusammenbringen und mit denen wir gemeinsam überlegen können, wie eine gute Landwirtschaft hierzulande und weltweit aussehen kann.

Im badischen Freiburg, wo man bekanntlich auch gut und gerne isst, gibt es dazu in diesem Jahr gleich zwei Gelegenheiten: im Sommer beim »AgriKultur-Festival« und im Winter beim deutschsprachigen »Nyéléni-Kongress«.

Landwirtschaft ist keine beliebige Wirtschaftsbranche, vielmehr erzeugen Bäuerinnen und Bauern unser tägliches Brot – dies wieder ins Bewusstsein zu rufen und zu leben, darum geht es beim Freiburger Festival. Das Ganze darf Spaß machen: Schnippeldisko, Kirschkernsucken, Workshops, Ideen zur eigenen Pilzzucht sowie zahlreichen regionalen und überBands soll Landwirtschaft wieder integraler Teil unserer Kultur werden – über 5000 Teilnehmende waren im letzten Jahr dabei.

 

Im Winter findet dann mit voraussichtlich einigen Hundert Menschen der deutschsprachige »Kongress für Ernährungssouveränität« statt. Er versteht sich als Teil von Nyéléni, der Bewegung für Ernährungssouveränität, die sich in den vergangenen Jahren in internationalen und europäischen Foren vernetzt hat. In Akteurs-, Themen- und Regionalgruppen, im Plenum sowie in Workshops und Exkursionen geht es darum, voneinander zu lernen und gemeinsam Aktionen zu entwickeln. Nyéléni freut sich über Menschen, die sich an der Vorbereitung und Planung des Kongresses aktiv beteiligen wollen – dazu einfach eine E-Mail an Anne und Henrik schreiben: info [at] nyeleni [dot] de.

Guten Appetit!

 

 

Ergänzende Hinweise:

# Kommunale Agrarpolitik entwickeln (2018), hier weiterlesen.

# Nyéléni. Kongress für Ernährungssouveränität in Freiburg (2018), hier weiterlesen.

# Klimaverträgliche Ernährungsweisen fördern (2018), hier weiterlesen.

# Wege in eine menschengerechte Wirtschaft durch gesellschaftliche Weichenstellungen (2018), hier weiterlesen.

# ReLokalisierung und vermehrte Eigenproduktion in Gemeinschaftsformen (2018), hier weiterlesen.

# Nyéléni – Wir nennen es Ernährungssouveränität (2017), hier weiterlesen.

# AgriKultur regional fördern (2017), hier weiterlesen.

# Vordenken üben – Zukunftsfähige Landwirtschaft (2017), hier weiterlesen.

# Resilienz am Beispiel einer zukunftsfähigen Landwirtschaft (2017), hier weiterlesen.

# Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verädern (2017), hier weiterlesen.

# Eine Landwirtschaft, die auf fossile Energie verzichtet. Und zwar ganz (2017), hier weiterlesen.

# Die Commons: Zugang zu Land und Wissen (2017), hier weiterlesen.

# Globale Ziele, lokale Strategien: Wofür braucht Freiburg die UN Nachhaltigkeitsziele (2017), hier weiterlesen.

# Bis 2030 die kommunale Selbstversorgung mit Lebensmitteln erreichen (2017), hier weiterlesen.

# Die Party der industriellen Landwirtschaft ist vorbei (2017), hier weiterlesen.

# Die Ansiedlung von Gemüsebauern im Gemeindegebiet fördern (2017), hier weiterlesen.

# Nachhaltige Entwicklung der Ernährungswirtschaft (2017), hier weiterlesen.

# Erzeuger*innen unter Druck – Verschwindet die kleinbäuerliche Landwirtschaft? (2017), hier weiterlesen.

# www.agrikulturfestival.de

# www.ttfreiburg.de/nyeleni/

# www.nyeleni.de

# 17 Sustainable Developement Goals für die nachhaltige und resiliente Kommune Freiburg (2017), hier weiterlesen.

 

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